Berührung mit Respekt​Ⓡ

 

 

 

Wir leben, um berührt zu werden. Gerade für Kinder ist Berührung – wie Nahrung –, mindestens genauso wichtig wie Vitamine und Mineralien (Leboyer).

Bei vielen Völkern – ob in Indien, in der Südsee, in China, Kanada oder Schweden – werden Babys wie selbstverständlich jeden Tag liebevoll massiert und gestreichelt.​​​

Diese „alten Bräuche" fielen im 20. Jahrhundert gerade in den hoch technisierten Industriegesellschaften dem​ ​​​​​​​​​„Fortschritt" zum Opfer, werden jedoch gerade von der modernen Wissenschaft wieder entdeckt. Dass Berührung für das Wohlbefinden unserer Kinder und für die Gesellschaft als Ganzes essentiell ist, ist inzwischen unumstritten.​​

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Berührung mit Respekt​Ⓡ bedeutet, dass die Interaktion durch bestimmte Merkmale gekennzeichnet ist:​​​

○Das Kind wird nur von den Eltern oder Bezugspersonen massiert.​

○Die Massage wird mit dem Kind gemacht. Die Signale des Kindes werden gesehen, interpretiert und respektiert​.

 

○Das Kind wird nur dann massiert, wenn es wirklich dazu bereit ist.

○Die Massage dauert nur so lange, wie das Kind es mag. So lernt das Kind Selbstbewusstsein und Urvertrauen.

Studien belegen die Erfahrungen der Deutschen Gesellschaft für Baby- und Kindermassage ( DGBM), dass Kinder, die liebevoll behandelt und die nonverbale „Sprache" verstehen gelernt haben, ein deutlich gesünderes und ausgeglicheneres Verhalten an den Tag legen und sie als selbstbewusste, kreative Persönlichkeiten heranwachsen.​​ Gemeinsinn und Mitgefühl haben für sie einen hohen Stellenwert.

 

Eltern, die die Kurse der DGBM e. V. besucht haben, berichten regelmäßig, dass sie auch in schwierigen Situationen

einen viel besseren Zugang zu ihren Kindern finden.​

© 2009 Deutsche Gesellschaft für Baby- und Kindermassage e.V​